Stuhl La Marie
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Philippe Starck

Vom Gartenzwerb bis zur Superyacht – der Designer Philippe Starck prägt wie nur wenige andere das Designverständnis unserer Zeit und erfreut sich dabei einer großen öffentlichen Wahrnehmung. Hier lesen Sie, was des Gestalters Entwürfe so besonders macht und wie Philippe Starck erfolgreich wurde.

1. Philippe Starck – der Superstar-Designer


Die transparenten Kunststoffmöbel von Kartell gehören zu den markantesten Designstücken der neueren und neuesten Möbelgeschichte. Ihre Formensprache ist von höchster Individualität, die Linienführung klassizistisch, die transparente Farbgebung futuristisch und der Designer hinter diesen Möbeln ist ein Superstar: Philippe Starck. Nur wenige andere Designer unserer Epoche schaffen es, mit ihren Entwürfen dem Zeitgeist näher zu kommen und diesen selbst sogar zu repräsentieren wie Philippe Starck. Ob Starck sich nun als Produkt-, oder Industriedesigner betätigt, ob er Architektur, Einrichtungs- oder Gebrauchsgegenstände kreiert – Starck setzt Trends, weiß zu überraschen und immer wieder auf neuen Spielfeldern zu erscheinen, auf denen man ihn nicht erwartet hat.


2. Vom Außenbereich bis zur Zahnbürste – Starck gestaltet alles


Badezimmerarmaturen, Sportschuhe, Motorräder, Zitronenpressen, Windräder, Superyachten oder Zahnbürsten – es gibt nichts, was Philippe Starck nicht formen würde. Sein Gestaltungsdrang beschränkt sich nicht auf bestimmte Objekte oder Anwendungsbereiche, sondern ist prinzipiell offen für alles. Das schlägt sich auch in seiner Formensprache wieder: während sich Starck bei seinen Stühlen für Kartell mit dem antikisierenden Armlehnstuhl Louis Ghost an kanonisierten Formen des Möbelbaus orientiert, ist sein Stuhl Masters von einer organisch verflochtenen Linienführung geprägt. Einen Gartenzwerg, der eine runde Tischplatte über dem Haupt trägt und so als Beistelltisch fungiert, kommt ebenfalls aus der Feder Starcks wie auch der klassisch rechteckige und wetterbeständige Esstisch Play für den Außenbereich.


3. … sogar Superyachten!


Vielleicht verdankt sich die gestalterische Freigeistigkeit Philippe Starcks seiner Ausbildungsstätte? Der Franzose Starck, Jahrgang 1949, ist Sohn eines Ingenieurs und studierte als solcher an der École Camondo, einer Pariser Privatschule für Innenarchitektur und Produktdesign, aus der viele bekannte Designer hervorgegangen sind. Bis zu Beginn der 80er Jahre war Philippe Starck in Frankreich nur unter Designliebhabern bekannt. Das änderte sich schlagartig, als der damalige Staatspräsident François Mitterrand Starck beauftragte, die präsidentiellen Privaträume im Élysée-Palast einzurichten. Dieser Auftrag war die Initialzündung für eine Weltkarriere, die ihre vorläufigen Höhepunkte darin fand, für den (mittlerweile verstorbenen) Apple-Gründer Steve Jobs und den russischen Multi-Milliardär Andrei Melnitschenko schier megalomanische Superyachten zu entwerfen.


4. Ein Meister des Kunststoff-Designs


Philippe Starck bespielt also vom bodenständigen Alltagsgegenstand bis zum abgehobenen Oligarchenspielzeug ein unermesslich großes Feld. Irgendwo dazwischen findet sich seine Möbelkollektion, allen voran die eingangs bereits erwähnten transparenten Kunststoffmöbel für Kartell. Die Transparenz des Mobiliars lässt dieses leicht und unbeschwert wirken, dennoch sind sie bequem, stabil, unempfindlich gegen Kratzer und auch wetterfest. Das hochqualitative Polycarbonat, aus dem die Stühle bestehen, ist eine Neuentwicklung aus dem Hause Kartell und widerstandsfähig gegen Stöße und mechanische Belastungen. So ist das Modell La Marie beispielsweise durch klare, sinnfällige Linien gekennzeichnet, die Stuhlbeine gehen über die sich nach hinten verbreiternde Sitzfläche hinaus und tragen die leicht ovale Rückenlehne. Eine unaufdringliche Material- und Formensprache, die auch der Kommode Ghost Buster eigen ist – ebenfalls von Kartell.


5. Mit Kartell wurde Starck erfolgreich


Kartell ist einer der weltweit renommiertesten Hersteller von Kunststoffmöbeln. Das 1949 gegründete Unternehmen ist bekannt dafür, mit hohem technischen Aufwand und immensen Material- und Verarbeitungskontrollen langlebige und robuste Kunststoffmöbel zu schaffen. Die große Popularität von Kunststoffmobiliar in den 60er und 70ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat den guten Ruf Kartells als Designschmiede nachhaltig zementiert. Einfach und gradlinig oder opulent und barock: Bis heute sind Designliebhaber in aller Welt begeistert von den hochwertigen Kartell-Kollektionen, die kreatives Design und italienische Stilsicherheit ganz selbstverständlich miteinander vereinen.

Starck-Möbel gibt es auch von anderen Herstellern. So hat der deutsche Hersteller Dedon ebenfalls Starck-Entwürfe im Portfolio. An den Stühlen Play für Dedon wird ersichtlich, zu welcher Ausdruckskraft Starck fähig ist. Diese Sitzmöbel sind klassisch in der Form und aktuell in der Farbgebung. Sitzfläche und Rückenlehne bestehen aus einem handgeflochtenen Kunststofffaser-Geflecht und das Gestell aus Polypropylen – somit sind die Play-Stühle ebenfalls für den Einsatz im Außenbereich geeignet. Die Stühle sind strapazierfähig, extrem leicht und stapelbar – und denkbar passend für den gleichnamigen Tisch, dessen Platte aus einer innovativen Materialkombination besteht: Holzpulver und Thermoplaste.


6. Philippe Starck steht für konsequente Reduktion


Die Superstar-Aura Starcks kommt auch den Herstellern zugute, mit denen er zusammenarbeitet. Der Designer ist jemand, der auch vor radikalen Brüchen nicht zurückschreckt. Minimalismus ist für Starck nicht nur ein formales, sondern auch ein funktionales Prinzip. Starck reduziert seine Objekte mitunter soweit, dass diese nicht wie üblich zur Anwendung kommen können. Berühmtestes Beispiel ist die Zitronenpresse Juicy Salif (1987), die auf drei Beinen steht und keine Barriere für Kerne und Fruchtfleisch und auch kein Gefäß für den Saft hat. Diese Zitronenpresse ist somit mehr dekoratives Objekt denn nützlicher Gebrauchsgegenstand. Der Hersteller Alessi hat die Juicy Salif in einer vergoldeten Variante produziert und sogar von der Verwendung als Zitruspresse explizit abgeraten, da die Zitronensäure der Vergoldung schaden könne. Design um des Designs willen – ein besseres Beispiel kann man kaum geben.

Philippe Starck ist längst im Orbit der Design-Legenden angekommen. Seine transparenten Möbel für Kartell dürfen zu den eindrucksvollsten Möbel-Serien der vergangenen Jahrzehnte gezählt werden, und Starck zählt nicht nur damit zu den Vertretern des Neuen Designs. Sein Schaffensdrang macht auch vor Lebensmitteln nicht halt. Dass Starck auch schon Nudeln designt hat, macht ihn fast – aber auch nur fast! – zu einer Art Allesdesigner. Uns reicht es, seine Möbel im Sortiment zu haben. Von Philippe Starck wird noch viel zu erwarten sein – dessen sind wir uns sicher. Design ist und bleibt spannend!

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