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Thonet – Geschichte und Erfolge eines berühmten Traditionsunternehmens

Die Geschichte des Möbelbaus ist ohne den legendäre Erfinder Michael Thonet und das daraus hervorgegangene Unternehmen Thonet nicht denkbar. Als Wegbereiter des Bugholzes, eines unter Wasserdampf gebogenen Massivholzes, wurde der Erfinder und Gründer schon zu Lebzeiten mit seinen Bugholz-Stühlen berühmt. Sein Unternehmen ist heute eine legendäre Institution für Bauhaus-, Bugholz- und Stahlrohrmöbel.

1. Thonet ist einer der ältesten deutschen Möbelhersteller

Thonet ist nicht nur ein traditionsreiches Unternehmen mit langer Geschichte und weltweitem Erfolg, sondern auch einer der Fixsterne von Weltruhm am internationalen Design- und Möbelhimmel. Das in Frankenberg (Eder) ansässige Unternehmen wird noch immer von der aus Boppard stammenden Familie geführt. An der Eder werden auch die weltberühmten Bauhaus-Stahlrohrmöbel produziert. Vorläufer des langanhaltenden Unternehmenserfolgs war der Tischlermeister Michael Thonet (1996-1871), der als Wegbereiter der Möbelproduktion und maßgeblicher Erfinder im Möbeldesign gilt. Michael Thonet war ein gelernter Tischler, der sich als Bau- und Möbeltischler selbstständig gemacht hatte.

Thonet war der erste, der aus verleimten und gebogenen Holzleisten – dem sogenannten Bugholz – Möbel herstellte. Bugholz ist ein Massivholz, das unter Wasserdampf gebogen und insbesondere zu Stühlen verarbeitet wurde. Dafür wurde zumeist Ahorn- oder Buchenholz verwendet. Durch das Dämpfen bzw. Kochen des Holzes wird vermieden, dass dieses beim Biegen bricht. Die Bugholz-Verarbeitung hat den Vorteil, dass beim Biegen kaum Holzabfall entsteht und die Formen eine hohe Festigkeit erreichen – was gerade für die Gestelle von Sitzmöbeln vorteilhaft ist. Auf diese Weise hatte Michael Thonet 1830 den ersten Bugholzstuhl geschaffen. Seine Erzeugnisse fanden zunächst im Rhein- und Moselgebiet um Boppard Anklang.

2. Michael Thonet gilt als Erfinder des Bugholz-Bauens

Auf der Koblenzer Gewerbeausstellung 1841 konnte Thonet Kontakte nach Wien knüpfen. Man lud ihn an den dortigen Hof ein und gab ihm Gelegenheit, seine Möbelentwickungen dem Kaiserhaus vorzustellen. Der Zuspruch war erheblich, aber der Betrieb in Boppard in einer ernsten Krise. Also holte Thonet seine gesamte Familie nach Wien. Auch dort arbeitete Michael Thonet bald wieder selbstständig – und schuf 1859 in seiner eigens gegründeten Firma Gebrüder Thonet (der Keimzelle des heutigen Unternehmens) Stühle, mit denen er auf der Weltausstellung 1855 in Paris den großen Durchbruch schaffte.

1859 schuf Thonet den Stuhl Nr. 14 (Wiener Kaffeehausstuhl), der sich zu einer millionenfach verkauften Design-Ikone entwickelte und die Expansion des Unternehmens ins damalige Mähren ermöglichte. Bis 1930 haben die Gebrüder Thonet – die Söhne von Firmengründer Michael – an die 50 Millionen Exemplare verkauft. Bereits 1871, dem Todesjahr von Michael Thonet, unterhielt das Unternehmen Verkaufsstellen in ganz Europa, in Russland und in Nordamerika sowie mehrere Fabrikationsniederlassungen in Mittel- und Osteuropa. Das Unternehmen expandierte auch nach dem Tod des Gründers unaufhaltsam weiter. In Wien ist die Thonetgasse nach ihm benannt.

3. Thonet Freischwinger sind technisch und ästhetisch faszinierend

Auch im 20. Jahrhundert bespielt Thonet die großen Bühnen des Möbeldesigns. Der Freischwinger von Marcel Breuer – einem Tischler am Bauhaus in Weimar und auch ein enger Mitarbeiter Walter Gropius‘ – bringt der Firma schon damals einen Ruf von Welt. Der Freischwinger von Breuer, ein Stuhl ohne Hinterbeine, ist das Ergebnis jahrelanger Forschung, gefertigt aus filigranem Stahlrohr und heute noch bestaunenswert ob seiner Bequemlichkeit und den sanften Schwingungen, in die der Sitzende gebracht wird. Doch nicht nur das: Der Erfolg der Freischwinger ist derart immens, dass Thonet zum weltweit größten Produzent von Stahlrohrmöbeln avanciert und die ursprünglichen Entwürfe bis heute nahezu unverändert produziert. Die klare und offene Formensprache der Freischwinger hat bis heute nichts von ihrer technischen Faszination eingebüßt.

4. Die Thonet-Geschichte geht weiter

Im zweiten Weltkrieg werden die Werke in Ungarn und der Wiener Stammsitz zerstört; der exzellente Ruf von Thonet leidet darunter aber nicht, Freischwinger und Stühle werden unvermindert nachgefragt. Georg Thonet, ein Urenkel des Gründers Michael Thonet, baut ein ebenfalls kriegszerstörtes Werk im hessischen Frankenberg wieder auf und gründet dortselbst die Firma Thonet GmbH noch einmal neu. Mit Peter Thonet wird das renommierte Unternehmen mittlerweile in der fünften Generation geführt, zudem gibt es seit 1989 das Thonet-Museum im Frankenberg, das dem Lebenswerk des Gründers Michael Thonet huldigt und von seltenen, frühen Bugholzmodellen über die Klassiker von Marcel Breuer, Le Corbusier, Mart Stam oder Mies van der Rohe hin zu allerneusten Formexperimenten die Geschichte der Firma Thonet anschaulich entfaltet. So erwerben Sie mit Mobiliar von Thonet immer auch ein Stück Designgeschichte – und diese ist noch lange nicht vorbei!

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